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Hobie 2017 MULTIWORLDS & EUROPEANS beendet

Hobies am Strand vor Noordwijk

Hobies vor dem Nadelöhr Gate

Hobie 16 Gold-Flotte

Hobie 16 Silber Flotte

Hobie Tiger

Deutsche Seglerinnen und Segler drückten den Hobie 2017 MULTIWORLDS & EUROPEANS ihren Stempel auf. Bei sehr unterschiedlichen Bedingungen mit leichten, mittleren und frischen Winden bei niedriger bis hoher Welle in allen Kombinationen, dazu tidenbedingte Strömung überzeugten nicht nur die deutschen Spitzensegler, sondern auch – und das verdient Respekt! – unsere deutschen Nachwuchssegler, von denen erfreulich viele Teams den Weg nach Noordwijk gefunden hatten.

 

Die Veranstaltung bot viel Licht und Schatten. Zu den lichtvollen Momenten gehörte aus meiner Sicht vor allem zweierlei: Zum Ersten beeindruckte, wie viele junge Seglerinnen und Segler teilnahmen und gerade bei viel Wind toll segelten. Bootshandling und –geschwindigkeit waren auch bei den Jugendlichen auf hohem Niveau. Noch haben die erfahrenen Teams die Nasenspitze vorn gehabt, aber die jungen Mannschaften treten den älteren Teams schon kräftig in den Hintern. Zum Zweiten beeindruckte mich, wie viele Generationen miteinander auf dem Wasser in Wettstreit und an Land zusammen standen. Nun gehöre ich ja schon zu den gestandenen Hobie-Seglern, der vor immerhin 39 Jahren begann, Hobie 16 zu segeln. Wenn dann aber ein Idol meiner Jugend, nämlich Peter Spijker als vielfacher Hobie 16-Europameister in den 1970/1980er Jahren teilnimmt und sich nicht zu schade ist, in der Silber-Flotte mit der Hobie-Jugend Europas zu segeln, dann war das ein Ereignis, das es so ganz sicher nur bei den Hobies gibt. Respekt und Glückwunsch zum Sieg in der Silber-Flotte nochmals von dieser Stelle an Peter Spijker, von dem die allerallermeisten Seglerinnen und Segler in der Silber-Flotte gar nicht gewusst haben dürften, welche Prominenz sie da vor sich hatten. Zu den Schattenseiten der Veranstaltung gehörten u.a. falsche, undurchsichtig zusammengebastelte Ergebnislisten, von denen einige – bezeichnenderweise ? – bereits wieder von der Veranstaltungs-Webseite verschwunden sind, aus meiner Sicht zu wenig Sicherungsboote und nicht immer nachvollziehbare Entscheidungen, wann Läufe abzubrechen oder zu segeln sind. Kritisch prüfen sollten die Dänen, die im kommenden Jahr die Europameisterschaften ausrichten werden, das Konzept, das sicherlich von der EHCA vorgegeben wird. Eine Multi-Hobie-Veranstaltung ist sicherlich nett und familiär, erfordert aber erheblich mehr Aufwand gerade auf dem Wasser, als die Niederländer betrieben. So war die Wettfahrtleitung auf Bahn Alpha, die am ersten Wochenende 4 Startgruppen, davon noch eine Gruppe mit 3 Untergruppen – Hobie Dragoon, Hobie Youth, Hobie Spi Cup, Master/Grandmaster/Women – hatte, komplett überfordert – mit allem. Ohne die Veranstaltung insgesamt schlecht reden zu wollen, komme ich nicht umhin zu konstatieren: die Niederländer haben die Messlatte für die Dänen nicht sonderlich hoch gelegt.

 

Die deutschen Podiumsplätze in den verschiedenen Klassen belegten folgende Teams:

 

Bei den Hobie 16 belegten die Teams Ingo Delius/Sabine Delius Wenig und Jens Goritz/Katrin Wiese-Dohse die Plätze 1 bzw. 2. Sabine und ich habe damit endlich mal wieder den Europameistertitel nach Deutschland geholt. Bereits der letzte deutsche Europameistertitel liegt über 10 Jahre zurück; ein deutscher Doppelerfolg liegt sogar 32 Jahre zurück, als ich anno 1985 zusammen mit meinem Bruder Kay Vize-Europameister hinter den Brüdern Detlef und Reinhold Mohr wurde.

 

In der Silber-Flotte der Hobie 16 ersegelten sich Carsten und Eske Schermer einen tollen 3. Platz.

 

In der Altersklasse der Hobie 16-Master wurden Tom Schreyack und Stephan Schubert Vize-Europameister vor Thorsten und Imke Hengstmann.

 

In der Alterklasse der Hobie 16-Grandmaster standen nur deutsche Teams auf dem Treppchen: Der Europameister-Titel ging an Knud Jansen und Inis Dreibrodt. Vize-Europameister wurden Christian Diederich und Sebastian Tietzsch. Platz 3 erreichten die späteren Hobie 16-Europameister, nur in umgekehrter Sitzordnung, nämlich mit Sabine an der Pinne und mir an der Vorschot.

 

Bei den Hobie Tiger standen ganz oben auf dem Podest Kai Wippersteg und René Bartheau.

 

 

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