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Super Walchenseeregatta vom 24./25.06.2017

Deutschlands südlichstes Hochgeschwindigkeitsrevier hat mal wieder ein Zeichen gesetzt - ein positives!

Der Walchensee ist ja für vieles bekannt. Mal für karibikgrünes Wasser bei strahlendem Sonnenschein und damit einhergehender Thermik. Mal für eine deutsche Meisterschaft, bei der es im Juli vier Tage regnet und 150 Höhenmeter weiter oben schneit. Oder auch mal zwei Tage Flaute. Aber die am letzten Wochenende Angereisten haben etwas erlebt, was sie bis tief in die Nacht freudig grinsen ließ. Zwar wundert man sich, wenn samstags um 9.30 Uhr zur Steuermannsbesprechung und danach zum zügigen Auslaufen gebeten wird, aber die Wettfahrtleitung wusste warum. Bis alle aus der Campingbucht rausgedümpelt und bei zunehmend Wind diagonal über den See gefahren waren, herrschten im Startgebiet schon ideale Bedingungen. Und die blieben auch. 5 Läufe bei viel Doppeltrapezwind, leicht bedeckt aber trocken und fünf (!) cm "Welle". Da galt auf vielen Schlägen: Alles dicht, alles in die Klemme und dann auf einem Rumpf Schienenbus fahren. Das war der Hammer!

Das Teilnehmerfeld war mit 6 Hobie 14, 14 Hobie 16, einigen Hobie-Wildcats im 13-Bootefeld der Formular 18, zwei F-16er und und 6 Topkats in drei verschiedenen Versionen etwas kleiner als sonst, aber dafür gab es eben mehr Platz für alle. Eigenartig nur, wenn denn ein Formular-Boot am Wind von Lee auf einen Bananenrümpfer aufläuft und mit Gewalt zeigen will, dass er höher kann. 

Sonntagsmorgens kam um 6.00 Uhr das erwartete Regengebiet an und der Walchensee war auf die andere Art wieder ganz der Alte. Um 9.30 wurde kurz besprochen, dass es das war und um 10.45 Uhr wurden die Sieger verehrt. Ja, wir hatten dann abends zuhause einiges nasses Geraffel auszuladen, aber spätestens vor dem Einschlafen war es dann wieder da, das Grinsen.

Erfolgreich waren wir alle. Aber ganz besonders waren das bei den 14er als Erster Erich Salzberger, als zweiter Dirk und als Dritter Peter Witt. Bei den 16er siegten Klaus-Dieter Fischer mit Karolin Reinartz mit einem Punkt Vorsprung vor Sabine Delius-Wenig mit Ingo Delius und dann Fabian und Carina Ortlieb. Im Übrigen direkt gefolgt von den Jugendsteuerleuten Christian Diebold und Tobias Tittjung. Im Feld der F-18 fuhren Stefan Vogel und Andy Dinsdale auf Platz zwei und Fabian Wunderle mit Kilian Nordhoff auf vier. Die amtierenden Wildcat-Europameister Sebastian Brüning und Jacob Fischer reihten sich direkt dahinter auf Platz fünf ein.

 

 

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