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Auftakt der Super Sail Tour 2017 im Ostseebad Grömitz

Hobie 16 kurz vor dem Start

Krzysztof Baryla

Hobie-Jugend

Segler, Gäste und Meer

Detlef Mohr / Karen Wichardt

Ingo Delius / Sabine Delius-Wenig

Die erste Station der Super Sail Tour führte Seglerinnen und Segler der Bootsklassen Hobie 14, Hobie 16 und der Jugendklasse O´pen Bic ins Ostseebad Grömitz. Über 70 Boote füllten an Land Strand und Wiese rund um das Eventzelt, wurde auf dem Wasser dann aber auf 2 Bahnen verteilt, so dass die Hobies den größeren und die Jugendklasse O´pen Bic den kleineren Tonnenkreis bekamen. Neu bei den Hobies war, dass das Ziel nicht mehr unmittelbar um Brückenkopf, sondern in Sichtweite davon entfernt lag, damit bei ablandigen Winden die Ergebnislisten nicht durch Windlöcher und –dreher durcheinandergewirbelt werden können. Dennoch lagen Luvtonne und Ziel zur Freude der Zuschauer in guter Sichtweite der Seebrücke, von wo aus fachkundig und sicherlich auch in seiner liebenswerten Art auch leicht launischen Art Dieter Braun live moderierte und das Publikum unterhielt.

 

Auch weil Pfingsten in diesem Jahr auf das 1. Wochenende endlich mal im wärmeren Juni fiel, boten sich den Seglerinnen und Seglern ebenso wie den vielen Zuschauern schönere Bedingungen als im Vorjahr, als bei kühlen Temperaturen mit Sturmböen gekämpft werden musste. In diesem Jahr war für jeden etwas dabei: am Samstag anfänglich 10 kn Wind, dann stark nachlassend auf 4-5 kn Wind; am Sontag schöne 13-17 kn Wind; und am Montag dann wieder ruhigere 6-8 kn Wind. Begleitet wurde all dies von durchweg freundlichem Wetter, auch wenn es mal etwas tröpfelte. Das Segeln machte Spaß und ließ im Laufe des Wochenendes vergessen, dass die Wettfahrtleitung in der 1. Wettfahrt sich grob bei Größe des Dreiecks und Wahl des abzusegelnden Kurses vertan hatte: in der Annahme, dass der Wind gemäß den Vorhersagen zunehmen würde, waren Dreieck und Kurs so gelegt, dass die meisten Seglerinnen und Segler über 1,5 Stunden unterwegs waren. Das war gerade weil der Wind stark nachließ, für viele Aktive nervig. Aber der Wettfahrtleiter zog seine Lehren daraus, weshalb die nächsten 8 Wettfahrten dann knackiger absolviert werden konnten.

 

Das Treiben auf dem Wasser wurde wie gewohnt von einem bewährten Rahmenprogramm begleitet. Frühstück am Morgen, Happy Hour nach dem Segeln, Essen am Abend und Live-Musik von der Bühne machten auch die diesjährige Veranstaltung zu einem Highlight in der deutschen Regattalandschaft.

 

Kurz zu den Ergebnissen ist anzumerken: Bei den Hobie 14 standen mit jeweils 1 Punkt Abstand ganz oben auf dem Siegerpodest: Markus Merten, Friedhelm Weller und Tanja Rindt. Bei den Hobie 16 verbesserten Sabine und ich uns im Vergleich zum Vorjahr deutlich: lagen wir im Vorjahr im Endergebnis 2 Punkte hinter den Abonnement-Siegern Detlef Mohr/Karen Wichardt, waren wir in diesem Jahr punktgleich. Das half aber noch nicht weiter, denn Mohr/Wichardt hatten einen 1. Platz mehr, und das genügte erneut zum Gesamtsieg. Wir werden also wiederkommen, aber das werden ganz bestimmt auch Lauritz Bockelmann und Kim Liedtke, die erneut ganz stark segelten und wie im Vorjahr Dritte wurden. Es bleibt spannend, aber bevor wir uns alle auf Grömitz 2018 freuen, freuen wir uns erst einmal auf die nächsten Regatten.

 

Last but not least: Wir danken den Sponsoren, der Gemeinde Grömitz, dem Grömitzer Segel-Club e.V., dem DLRG, ProSail und all den vielen Helfern im Hintergrund, die dieses Event möglich gemacht haben.

 

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